Blog Helden & Urweiber - Ein Held und ein Urweib am Strand bei Sonnenuntergang

Helden & Urweiber

Held und Urweib sind für mich keine Rollen.

Sie sind Bilder für etwas Ursprüngliches.

Für einen Mann, der zu seiner Kraft steht, ohne sie beweisen zu müssen.
Für eine Frau, die ihre Kraft nicht kleiner macht, damit sie angenehm bleibt.

Beide dürfen weich sein. Wild. Klar. Verletzlich. Sinnlich. Mutig. Still. Laut.

Ganz.

Wir haben über Generationen gelernt, wie Männer und Frauen zu sein haben.

Der Mann soll funktionieren, tragen, leisten, stark sein.
Die Frau soll gefallen, verbinden, ausgleichen, sich kümmern.

Und irgendwann merken beide:

Das kann doch noch nicht alles gewesen sein.

Mich interessiert der Mann hinter dem „liaben Bua“.
Und die Frau hinter dem „liaben Madl“.

Der Mann, der wieder lernt, zu wollen, zu führen, Grenzen zu setzen und trotzdem offen zu bleiben.

Die Frau, die ihre Stimme, ihre Lust, ihre Wut, ihre Intuition und ihre Eigenständigkeit nicht länger abgibt, um geliebt zu werden.

Nicht zurück in alte Rollen.

Sondern vorwärts in eine neue Form von Männlichkeit und Weiblichkeit.

Hier geht es um Polarität, Eigenständigkeit, Beziehung, Anziehung, alte Rollenbilder, neue Möglichkeiten und um das, was entstehen kann, wenn Mann und Frau einander nicht mehr passend machen müssen.

Kein Macho.
Keine Prinzessin.
Kein braver Bub.
Kein liebes Mädel.

Helden. Urweiber. Menschen, die wieder mehr von sich selbst leben.

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