Blog Helden & Urweiber - Ein Held und ein Urweib am Strand bei Sonnenuntergang

Helden & Urweiber

Held und Urweib sind für mich keine Rollen.

Sie sind Bilder für etwas Ursprüngliches.

Für einen Mann, der zu seiner Kraft steht, ohne sie beweisen zu müssen.
Für eine Frau, die ihre Kraft nicht kleiner macht, damit sie angenehm bleibt.

Beide dürfen weich sein. Wild. Klar. Verletzlich. Sinnlich. Mutig. Still. Laut.

Ganz.

Wir haben über Generationen gelernt, wie Männer und Frauen zu sein haben.

Der Mann soll funktionieren, tragen, leisten, stark sein.
Die Frau soll gefallen, verbinden, ausgleichen, sich kümmern.

Und irgendwann merken beide:

Das kann doch noch nicht alles gewesen sein.

Mich interessiert der Mann hinter dem „liaben Bua“.
Und die Frau hinter dem „liaben Madl“.

Der Mann, der wieder lernt, zu wollen, zu führen, Grenzen zu setzen und trotzdem offen zu bleiben.

Die Frau, die ihre Stimme, ihre Lust, ihre Wut, ihre Intuition und ihre Eigenständigkeit nicht länger abgibt, um geliebt zu werden.

Nicht zurück in alte Rollen.

Sondern vorwärts in eine neue Form von Männlichkeit und Weiblichkeit.

Hier geht es um Polarität, Eigenständigkeit, Beziehung, Anziehung, alte Rollenbilder, neue Möglichkeiten und um das, was entstehen kann, wenn Mann und Frau einander nicht mehr passend machen müssen.

Kein Macho.
Keine Prinzessin.
Kein braver Bub.
Kein liebes Mädel.

Helden. Urweiber. Menschen, die wieder mehr von sich selbst leben.

  • Helden & Urweiber No. 12

    Ihr lieben spirituellen Frauen und Männer – verpassen wir gerade den Auftrag Menschsein? Ich habe in den vergangenen Jahren viele Menschen kennengelernt, die so wie ich unglaublich viel über sich wissen. Wir haben Bücher gelesen. Seminare besucht. Ausbildungen gemacht. Meditiert. Reflektiert. Gefühlt. Geheilt. Losgelassen. Wieder angenommen. Das innere Kind gefunden, den inneren Mann entdeckt, die…

  • Helden & Urweiber No. 11

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  • Helden & Urweiber No. 10

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  • Helden & Urweiber No. 9

    Die Angst vor Männern – und die Abwesenheit von Männlichkeit Ich sage jetzt etwas, das nicht jedem gefallen wird.Und das ist gut so. Wir haben kein Männerproblem.Wir haben ein Problem mit der Abwesenheit von Männlichkeit. Nicht mit gesunder Männlichkeit.Nicht mit einem Mann, der steht.Nicht mit einem Mann, der führt.Nicht mit einem Mann, der schützt, hält,…

  • Helden & Urweiber No. 8

    Warum starke Frauen schwache Männer anziehen – und umgekehrt. Ich sage jetzt etwas, das bei manchen sofort Schnappatmung auslöst: Die meisten starken Frauen wollen keinen starken Mann.Und die meisten Männer sagen, sie wollen eine starke Frau – bis sie wirklich eine bekommen. So.Jetzt ist der Raum entweder still. Oder laut.Beides ist gut. Denn wir müssen…

  • gegenseitig no. 5

    Bewusste gegenseitige Präsenz – Satz 2 Tragen, ohne zu retten Manchmal wird es zu viel. Nicht nur für Frauen.Auch für Männer. Überforderung zeigt sich unterschiedlich,aber sie hat denselben Kern:Ich trage mehr, als mir gerade guttut. In reifer Gegenseitigkeit geht es nicht darum,dem anderen etwas abzunehmen,um selbst stärker zu sein. Es geht darum, Last teilbar zu…

  • gegenseitig no. 4

    Bewusste gegenseitige Präsenz – Satz 1 Zwei Sätze.Zwei Pole.Eine Haltung. Ein Mann, der sagt:„Wie fühlt sich das für dich an?“öffnet Raum, ohne ihn zu füllen. Eine Frau, die sagt:„Ich bin da, an deiner Seite.“bleibt, ohne zu ziehen. Hier passiert etwas Entscheidendes:Keiner übernimmt den anderen.Keiner verliert sich selbst.Keiner macht den inneren Prozess des anderen zu seinem…

  • gegenseitig no. 3

    Bewusste Frau an präsenten Mann – Satz 1 „Ich bin da, an deiner Seite.“ Das ist kein Versprechen.Und kein Angebot zum Handeln. Es ist Präsenz. Wenn ein Mann innerlich bewegt ist,braucht er keinen Ratund keine Lösungsvorschläge.Er braucht Raum,um bei sich zu bleiben. Eine bewusste Frau erkennt diesen Moment.Sie zieht nicht.Sie fordert nichts ein.Sie macht keinen…

  • gegenseitig no. 2

    Bewusster Mann an präsente Frau – Satz 1 „Wie fühlt sich das für dich an?“ Das ist kein kluger Satz.Es ist eine Haltung. Ein bewusster Mann fragt nicht,um zu verstehen,nicht um zu lösen,nicht um Kontrolle zu gewinnen. Er fragt, um Raum zu öffnen. Er hält aus,dass er nichts tun muss.Er bleibt präsent,während die Frau fühlt….

  • gegenseitig no. 1

    gegenseitig no. 1 – Worum es hier wirklich geht Ein Mann wächst nicht an Beifall.Nicht an Lob.Nicht an der Idee, jemandem gefallen zu müssen. Ein Mann wächst, wenn ein Weib ihm ehrlich begegnet.Klar statt gefällig.Spürbar statt angepasst.Offen statt taktierend.Echt statt kontrollierend. Und umgekehrt gilt dasselbe:Ein Weib braucht keinen Retter, der ihr Leben trägt oder repariert.Sie…

  • Helden & Urweiber No. 7

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  • Helden & Urweiber No. 6

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    Bedürfnis mit Räucherstäbchen „Manche sprechen vom Licht –aber was sie wirklich suchen, ist eine sichere Dunkelheit, in der sie nicht gesehen werden.“ Warum ich spirituellen Frauen nicht mehr automatisch vertraue Ich gebe es offen zu:Früher hatte ich ein Bild. Eine Vorstellung.Von der „spirituellen Frau“.Sie war weich und weise. Offen und echt.Herzgeführt, verbunden, klar.Und – so…

  • Helden & Urweiber No. 1 – Der neue Mann. Die neue Frau. Eine Einladung.

    „Wo Held und Urweib sich begegnen, beginnt Heilung.“ Es ist an der Zeit, alte Bilder loszulassen.Vom starken Mann, der nichts fühlt.Von der stillen Frau, die alles erträgt.Von Kampf, Anpassung, Kontrolle. Wir leben in einer Zeit, in der sich die alten Rollen auflösen – und neue Räume entstehen.Nicht als Mode. Sondern als Notwendigkeit. Als Ruf der…