Über mich

Ich bin Walter.
Analytiker. Menschenversteher. Kommunikator. Berater. Projektmanager. Coach. Therapeut. Und ein ziemlich neugieriger Mensch.
Ich mag Klarheit. Ich frage nach, wenn mir eine Antwort zu einfach ist. Ich höre zu, beobachte, verbinde Punkte und entdecke oft Zusammenhänge, die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben.
Dabei interessieren mich Menschen genauso wie Systeme. Beziehungen genauso wie Unternehmen. Körper, Geist und Seele genauso wie Struktur, Technik und ein Projekt, das endlich funktionieren soll.
Mein Leben verlief nicht auf einer geraden Linie. Ich habe geführt, aufgebaut, geliebt, verloren, funktioniert, mich verrannt, neu begonnen – und mehr als einmal ziemlich gründlich lernen dürfen, wer ich bin und wer ich nicht mehr sein möchte.
Heute weiß ich vor allem eines:
Mein Leben soll zu mir passen. Nicht ich zu meinem Leben.
Ich bin gerne präsent. Klar. Direkt. Mit Humor, Herz und einem wachen Blick für das, was gerade wirklich da ist.
Und ja – ich bin noch lange nicht fertig.
Zum Glück.
Viele Welten. Ein Mensch.
Ich habe lange in der IT gearbeitet. Als Projektmanager, Abteilungsleiter, Führungskraft. Ich habe Strukturen aufgebaut, Teams geführt, Prozesse analysiert und Lösungen gesucht, wenn andere längst beim Problem hängen geblieben sind.
Diese Welt steckt noch immer in mir.
Ich denke analytisch. Ich erkenne Muster. Ich kann Komplexes zerlegen, Zusammenhänge herstellen und Dinge so übersetzen, dass sie verständlich werden.
Irgendwann wurde mein Blickfeld größer.
Nicht weil Technik, Wirtschaft oder Organisation plötzlich unwichtig geworden wären. Sondern weil mich immer stärker interessiert hat, was Menschen bewegt – und warum sie manchmal genau das tun, was ihnen selbst im Weg steht.
So kamen Coaching, therapeutische Arbeit, Bewusstseinsarbeit, Körper, Energie und Spiritualität dazu.
Heute trenne ich diese Welten kaum noch.
Ein Mensch bringt schließlich auch nicht nur seinen Verstand mit ins Unternehmen. Und ein persönliches Thema lässt sich nicht immer lösen, indem man lange genug darüber meditiert.
Manchmal braucht es Gefühl.
Manchmal Struktur.
Manchmal eine klare Frage.
Manchmal einen Projektplan.
Manchmal den Körper.
Und manchmal einfach jemanden, der genau hinschaut und sagt:
„Da stimmt etwas noch nicht. Lass uns herausfinden, was.“
Ich bin Berater und Projektmanager genauso wie Coach und Therapeut.
Nicht entweder oder.
Das alles bin ich.
Mein Weg hierher
Mein Leben war nicht immer bequem.
Und im Rückblick bin ich darüber nicht einmal böse.
Mein Leben war nicht immer bequem.
Ich habe Beziehungen erlebt, die mich getragen haben – und solche, in denen ich mich selbst beinahe verloren hätte. Ich war Ehemann, Partner, Vater, Familienmensch. Ich habe Nähe erlebt, Trennung, Konflikte, Ohnmacht und Situationen, in denen ich lernen musste, dass Liebe allein noch lange keine gesunde Beziehung macht.
Es gab Jahre, in denen vieles gleichzeitig aufgebrochen ist.
Familie. Partnerschaft. Vatersein. Alte Wunden. Verlust. Depressionen. Und Begegnungen, die ziemlich treffsicher genau jene Knöpfe gefunden haben, von denen ich vorher nicht einmal wusste, dass ich sie habe.
Manches davon hat mich ordentlich zerlegt.
Aber genau dort begann ich hinzuschauen.
Nicht mehr nur auf die anderen.
Nicht mehr nur auf die Umstände.
Sondern auf mich.
Warum passe ich mich an?
Warum will ich retten?
Warum fällt mir Loslassen so schwer?
Wo verwechsle ich Liebe mit Verantwortung für den anderen?
Warum verliere ich mich manchmal genau dort, wo mir ein Mensch besonders wichtig ist?
Damit begann ein Weg, der mich tief in Psychologie, Coaching, Hypnose, innere Arbeit, Spiritualität und die Zusammenhänge von Körper, Geist und Seele geführt hat.
Nicht als Hobby neben meinem bisherigen Leben.
Mein Leben selbst wurde zum Lehrmeister.
Ich habe vieles verstanden. Noch mehr musste ich erleben, bevor ich es wirklich begriffen habe. Und manches durfte ich mehrmals lernen – offenbar bin ich in bestimmten Dingen recht gründlich.
Heute erzähle ich diese Geschichten nicht, weil ich darin festhänge.
Ich erzähle sie, weil ich weiß, wie es sich anfühlt, wenn das eigene Leben plötzlich nicht mehr zur bisherigen Gebrauchsanweisung passt.
Und weil ich ebenso weiß:
Man kann da wieder herauskommen.
Nicht zurück in das alte Leben.
Sondern in eines, das ehrlicher zu einem selbst passt.
Was daraus geworden ist
Sondern in eines, das ehrlicher zu einem selbst passt.
Zum Glück.
Ich habe gelernt, Grenzen zu setzen. Entscheidungen nicht mehr danach zu treffen, wem sie gefallen. Verantwortung zu übernehmen – für meinen Anteil, nicht für das Leben der anderen.
Ich muss nicht mehr überall gebraucht werden.
Ich muss niemanden retten.
Nicht alles erklären.
Nicht jeden Konflikt verhindern.
Nicht funktionieren, nur weil es vielleicht jemand von mir erwartet.
Das klingt einfacher, als es manchmal ist.
Alte Muster verschwinden nicht, nur weil man sie einmal erkannt hat. Manche melden sich wieder, wenn das Leben genau die richtige Taste drückt.
Der Unterschied ist:
Ich bemerke es heute früher.
Und ich finde schneller zurück zu mir.
Zu meiner Wahrnehmung.
Zu meiner Klarheit.
Zu meiner Verantwortung.
Zu dem, was für mich stimmt.
Vielleicht ist das überhaupt eine der wichtigsten Erkenntnisse meines Weges:
Heilung bedeutet für mich nicht, dass nichts mehr weh tut.
Sondern dass ich mich selbst nicht mehr verlasse, wenn es weh tut.
Ich habe mein Leben nicht „fertig geheilt“.
Ich lebe es.
Mit Freude. Mit Fragen. Mit Fehlern. Mit Neuanfängen. Mit Menschen, die mir wichtig sind. Mit Träumen, die noch keinen fertigen Plan haben.
Aber heute stehe ich anders darin.
Nicht über allem.
Sondern mehr bei mir.
Was mich heute bewegt
Mich interessieren Menschen.
Nicht ihre Rollen. Nicht ihre Visitenkarten. Nicht das Bild, das sie nach außen abgeben.
Warum verlieren wir uns in Beziehungen?
Warum sagen wir Ja, obwohl wir Nein meinen?
Warum verstecken wir uns, obwohl wir gesehen werden wollen?
Warum hält der Körper manchmal fest, was der Kopf längst erledigt glaubt?
Mich interessieren Präsenz und Selbstbegegnung. Beziehung und unsere Muster darin. Mannsein, Frausein und die Frage, wie ein echtes Miteinander aussehen kann. Bewusstsein und Entwicklung. Und das Zusammenspiel von Körper, Geist und Seele.
Aber genauso interessieren mich Teams, Unternehmen und Systeme.
Was braucht es, damit Menschen miteinander statt gegeneinander arbeiten?
Warum funktionieren manche Strukturen – und andere machen alle Beteiligten mürbe?
Wo fehlt Klarheit?
Wo Kommunikation?
Wo jemand, der Verantwortung übernimmt und trotzdem die Menschen im Blick behält?
Für mich sind das keine völlig verschiedenen Welten.
Am Ende geht es fast immer um Menschen, Beziehungen, Klarheit und Verbindung.
Ob im persönlichen Leben, in einer Partnerschaft, in einem Team oder in einem Unternehmen.
Und genau dort werde ich neugierig.
Ich höre hin.
Ich frage nach.
Ich schaue genauer hin.
Und manchmal stelle ich genau die Frage, die vorher noch niemand gestellt hat.
Und wenn ich einfach Walter bin …
Dann brauche ich nicht besonders viel, um mich lebendig zu fühlen.
Menschen, mit denen ich wirklich reden kann.
Lachen. Musik. Bewegung. Ein gutes Gespräch, das irgendwo beginnt und plötzlich ganz woanders landet.
Ich mag Meer.
Strand. Wellen. Weite. Dieses Gefühl, wenn der Horizont groß genug ist und manches, das eben noch wichtig erschien, plötzlich wieder seine richtige Größe bekommt.
Ich reise gerne. Ich mag Städte genauso wie Natur. Wien gehört zu mir, Salzburg ist mein Zuhause, Griechenland zieht mich immer wieder an.
Musik darf bei mir gerne von echten Musiker kommen. Prägnante Stimmen. Live. Unperfekt genug, dass noch Leben drin ist.
Ich fotografiere, beobachte, schreibe, denke nach, spiele mit Technik und kann mich für Dinge begeistern, bei denen andere vermutlich fragen würden:
„Warum interessiert dich das jetzt schon wieder?“
Weil ich neugierig bin.
Auf Menschen.
Auf Orte.
Auf Zusammenhänge.
Auf das Leben.
Familie und Menschen, die mir nahestehen, bedeuten mir viel. Gleichzeitig habe ich gelernt, dass Nähe für mich Freiheit braucht.
Vielleicht ist das überhaupt etwas, das sich durch mein Leben zieht:
Ich will verbunden sein, ohne mich dabei zu verlieren.
Und ich möchte noch ziemlich viel erleben.
Reisen. Meer. Gemeinschaft. Gespräche. Projekte. Liebe. Lachen. Neues ausprobieren. Scheitern dürfen. Korrigieren. Weitergehen.
Nicht irgendwann.
Jetzt.
Mei Lem & meine Gschichtln
Manches lässt sich in einer „Über mich“-Seite erzählen.
Und manches braucht mehr Platz.
Mein Leben war selten eine saubere Gerade. Es gab Umwege, Begegnungen, Beziehungen, Entscheidungen, Bauchflecken, Neuanfänge und diese Momente, in denen man erst Jahre später versteht, warum etwas so wichtig war.
Genau davon erzähle ich in „Mei Lem & meine Gschichtln“.
Persönlicher. Näher dran. Manchmal nachdenklich, manchmal mit einem Augenzwinkern und manchmal so, wie es eben wirklich war.
Nicht, weil meine Geschichte wichtiger wäre als deine.
Sondern weil Geschichten verbinden.
Weil wir uns manchmal in einem anderen Menschen wiedererkennen und plötzlich merken:
Ah. Damit bin ich also nicht allein.
Und vielleicht findest du dort zwischen meinen Gschichtln auch den einen oder anderen Gedanken für dein eigenes Leben.
Wenn du mehr von Walter hinter Art of Balance kennenlernen möchtest, dann komm mit in Mei Lem & meine Gschichtln.
Wenn etwas anklingt …
Vielleicht hast du beim Lesen genickt.
Vielleicht widersprochen.
Vielleicht ist eine Frage hängen geblieben oder ein Gedanke aufgetaucht, den du gerne teilen möchtest.
Dann meld dich.
Ich mag echte Gespräche. Menschen mit eigenen Gedanken. Austausch, der nicht schon vorher weiß, wo er enden soll.
Nicht als Kunde.
Nicht als Zielgruppe.
Sondern einfach als Mensch.
Vielleicht bleibt es bei einem Gedanken.
Vielleicht entsteht ein Gespräch.
Vielleicht etwas ganz anderes.
Schauen wir, was sich zeigt.
