Porträt vom präsenten Walter Rizek der sich in einer Glascheibe selbst spiegelt

Präsenz & Selbstbegegnung

Präsenz ist für mich nichts, was wir künstlich herstellen müssen.

Sie ist unser natürlicher Zustand.

Einfach da sein. Wach. Spürbar. Verbunden mit uns selbst und mit dem, was gerade ist. Kinder zeigen uns das oft noch ganz selbstverständlich – bevor Anpassung, Erwartungen, Verletzungen und alte Muster beginnen, uns von uns selbst wegzuführen.

Präsenz hat viele Facetten. Sie zeigt sich im Körper, in unserer Stimme, unserem Blick, unserer Klarheit, unseren Grenzen und in der Art, wie wir einen Raum betreten oder einem Menschen begegnen.

Und ja: Präsenz ist auch Energie.

Man kann sie nicht immer erklären – aber man kann sie wahrnehmen. Manchmal nennen wir das Ausstrahlung oder Charisma. Nicht als Show, sondern als etwas, das entsteht, wenn ein Mensch wirklich da ist.

Der Weg zurück dorthin ist nicht immer gerade. Manche Anteile leben wir längst, andere verlieren wir wieder, wenn das Leben alte Wunden berührt.

Selbstbegegnung bedeutet deshalb nicht, jemand anderer zu werden.

Sondern immer mehr von dem wiederzufinden und zu leben, was ohnehin da ist.

Hier geht es um Präsenz, Angst und Freiheit, Sichtbarkeit, Selbstwert, Grenzen und den Mut, den eigenen Platz einzunehmen.

Nicht perfekter. Nicht lauter. Einfach mehr du.

  • Angst & Freiheit No. 1

    Das Gegenteil von Liebe ist nicht Hass Wir wollen alle Freiheit.Aber wehe, sie klopft an. Dann tun wir so, als wär niemand da.Oder schlimmer: Wir sperren doppelt ab und schauen durchs Guckloch, ob sie gefährlich aussieht. Freiheit klingt geil – bis sie echt wird.Bis du etwas loslassen sollst, das dich festhält.Bis du nicht mehr weißt,…