Bild von einem Wasserfall

Balanceakte

Balance klingt oft so, als müsste irgendwann alles ruhig, stimmig und sauber austariert sein.

Ist es aber selten.

Das Leben bewegt. Beziehungen bewegen. Entscheidungen bewegen. Manchmal trägt uns etwas, manchmal bringt uns etwas gehörig aus dem Tritt.

Balance ist deshalb für mich kein Zustand. Sie ist Bewegung.

Ein Wahrnehmen. Nachjustieren. Loslassen. Neu ausrichten. Manchmal stehen bleiben. Manchmal einen Schritt zurückgehen. Und manchmal endlich den Schritt machen, den man schon viel zu lange vor sich herschiebt.

Dabei geht es nicht darum, jede Unruhe sofort wegzumachen.

Sondern darum zu bemerken, was mich gerade aus meiner Mitte zieht – und was mich wieder zu mir bringt.

In den Balanceakten geht es um genau diese Momente: innere Spannungen, Veränderungen, Entscheidungen, Zeitqualitäten, Beziehungen und die kleinen wie großen Verschiebungen unseres Lebens.

Nicht mit dem Anspruch, immer ausgeglichen zu sein.

Sondern mit der Bereitschaft, immer wieder die eigene Balance zu finden.